Meinung der Presse

Gerhard Janaczek
Tüchtige Officirs und rechtschaffene Männer

[...] Eine andere Zeitreise bietet „Tüchtige Officirs und rechtschaffene Männer“ von Gerhard Janaczek. Hier wird eine historische Bilderreise zu den Militär-Erziehungs- und Bildungsanstalten der k. u. k. Monarchie unternommen. In diesem Bild- und Textband werden erstmalig die Entwicklung und Organisation der k. u. k. Militär-Erziehungsanstalten detailliert dargestellt.

Geschichtliche Überblicke und Begriffserläuterungen umrahmen das einzigartige Bildmaterial, das dieses Buch zu einer eindrucksvollen Reise in die Militärgeschichte werden läßt.

„Mach‘ er mir tüchtige Officirs und rechtschaffene Männer darauß“, hatte Kaiserin Maria Theresia dem verantwortlichen Kommandanten bei der Einweihung der ersten „Militärpflanzschule“ im Jahre 1751 in Wien befohlen. Dort allein gab es die Franz-Joseph-Militär-Akademie, die Infanterieund Artillerie-Kadettenschule und das Theresianum als „Ritter- Akademie“ in der Favorita. Viele derartige Erziehungsinstitute wurden im Laufe der Zeit im gesamten Habsburgerreich errichtet und bildeten hier einen „Staat im Staat“ mit eigenen Rechtsverordnungen, Kirchen und Spitälern.

Doch wie sah der Alltag der Zöglinge in einem Militär-Waiseninstitut der österreichisch-ungarischen Monarchie aus? Was lernte ein junger Offiziersanwärter auf der Militär-Akademie? Wo gingen die Offizierstöchter zur Schule? Der Verfasser beantwortet diese Fragen in spannender und unterhaltsamer Weise. Man erfährt alles vom Taschenund Reisegeld der Zöglinge sowie von den Uniformen der Marine-Akademie.

In Bild und Text wird das Leben an einer Militär-Oberrealschule wie beispielsweise dem Institut in Mährisch Weißkirchen anschaulich dargestellt.

Susanne Habel, Sudentendeutsche Zeitung, 07.12.2007

 

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