Mit Feder und Skalpell
Mit Feder und Skalpell

Mit Feder und Skalpell

Grenzgänger zwischen Literatur und Medizin
Durchgehend farbig bebildert
  • 21 x 26 cm, 404 Seiten
  • Deckenband, Fadenheftung, Schutzumschlag
  • ISBN 978-3-89919-167-7
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€ 49,90 (D)€ 51,40 (Ö)

Zwei Berufe, zwei Berufungen: Die Liste der Ärzte, die zugleich als Schriftsteller tätig waren, ist lang und voller prominenter Namen – man denke nur etwa an Friedrich Schiller, Georg Büchner oder Arthur Schnitzler. Im vorliegenden Sammelband Mit Feder und Skalpell werden die Lebensbilder solcher Grenzgänger zwischen Literatur und Medizin nachgezeichnet. Die Beiträge sind durchgehend farbig bebildert und laden Kollegen vom Fach ebenso wie Nicht- Mediziner ein, in die spannende Welt der schreibenden Ärzte von gestern und heute einzutauchen.

Mit Beiträgen von Christina Althen, Marcel Bickel, Hartmut Binder, Hans-Jürgen Blenskens, Peter Michael Braunwarth, Peter Engel, Dietrich von Engelhardt, Winfried Freund, Erich Mertens, Roman Neugebauer, Ortrun Riha, Rainer Schmelzeisen, Gottfried Schütz, Alice Stašková, Florian Steger, Simone Trieder, Hedvig Ujvári und Ralf Vollmuth.

Pressestimmen Pressestimmen

Mit Feder und Skalpell

21 interessante Porträts von Arzt-Literaten vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. (PL)

Im vorliegenden Band werden 21 Männer – Frauen konnten nicht ausfindig gemacht werden – porträtiert, die sich sowohl auf die Kunst der Medizin als auch auf die des Schreibens verstanden. Nachgegangen wird nicht nur literaturgeschichtlichen Zusammenhängen, sondern auch den ärztlichen Lebensläufen, und das ist – so der Herausgeber – „Sinn und medizinhistorischer Mehrwert“ dieses Sammelwerkes. Dieses beginnt mit dem Komödianten Anton Stranitzky (1676–1726) und endet mit dem Literaten Max Mohr (1891–1937), dazwischen sind bekannte (Schiller, Lenau, Büchner, Schnitzler, Döblin, Benn) und weniger bekannte (Kerner, Jung-Stilling, Sudhof, Noder) „Grenzgänger“ angeführt, die sich in unterschiedlichsten Literaturgattungen versuchten.

In jedem Fall ist es spannend zu lesen, wie sich die medizinische Profession auf das Schreiben auswirkte oder wie es schwierig war, wenn sich das Schreiben nicht auf Fachliteratur bezog, beide Berufe unter einen Hut zu bringen. Jedes Porträt wird meist mit einem Ausschnitt aus einem Werk, einem Werkverzeichnis oder einer Werkauswahl sowie weiterführenden Literaturhinweisen beschlossen. Der üppig bebilderte und ansprechend gestaltete Band vermag gewiss Literaturinteressierte in die Welt der Ärzte und Ärzte ins Reich der Literatur einzuführen.

Karl Krendl

Bibliotheksnachrichten 4, 2014